Pflegeguide

für Ihr neues Badezimmer

Vielen Dank dass Sie sich für ein Bad der Firma Conzept Bad entschieden haben.
Wir wünschen Ihnen viel Freude, angenehme Stunden und Entspannung in Ihrem wertigen Bad.

Was Ihrem neuen Bad gut tut

Wer das Bad mit scharfen Reinigungsmitteln auf Hochglanz bringen will, kann manche böse Überraschung erleben.

Der Kampf gegen Kalk und Seifenreste im Bad hinterlässt oft glanzlose Badewannen und zerkratzte Armaturen.
Damit Sie sich lange an der Schönheit Ihres neuen Badezimmers erfreuen können,
erhalten Sie in diesem Pflegeguide anregende Ideen und besonders wirkungsvolle Pflegetipps.

Verwöhnen Sie Ihr Badezimmer und Sie verwöhnen sich selbst.

Allgemein

> Keine aggressiven Reiniger wie zum Beispiel Atta oder Viss verwenden.

> Keinen Reiniger auf Essigbasis verwenden, sondern auf Zitronenbasis.

> Keine säurehaltigen Reiniger verwenden.

> Bitte bei allen Reinigern die Anwendungsbeschreibung beachten.

Armaturen strahlen wieder

Die glänzenden Oberflächen von Armaturen benötigen auch ein Mindestmaß an Pflege.

Aber gehen Sie nicht allzu scharf ran. Verwenden Sie auf keinen Fall scheuernde oder scharfe Reinigungsmittel,
die Ihre Armaturen erblinden lassen.
Auch das Beseitigen von Kalklablagerungen durch Haushaltsreiniger, die Mineralsäure (z. B. Salzsäure) oder
aggressive organische Säuren (z. B. Essigsäure) enthalten, schaden mehr als es nützt.
Also: Keine Essigreiniger verwenden!

Chrom können Sie mit einem milden Handspülmittel oder einer Seifenlauge reinigen,
starke Verschmutzungen bei Gold mit einem handelsüblichen Goldputzmittel.
Bei farbigen Oberflächen sind klares Wasser oder ein mildes Spülmittel geeignet.

Als ideale Pflegekombination bieten Armaturenhersteller Pflegemittel und Pflegetücher für die unterschiedlichen Oberflächen an. Fragen Sie Ihren Bad-Spezialisten, die Firma Conzept Bad.

Gängigkeit von Thermostatarmaturen

Damit Thermostatarmaturen ihre selbständige Regelfähigkeit behalten,
muss der Thermostatregler bei jedem Gebrauch von ganz kalter bis ganz heißer Position verstellt werden.

Mineralgusswaschtische

Mineralguss ist ein dauerhaftes und pflegeleichtes Material. Doch möchten wir Sie auf einige wichtige Details aufmerksam machen und Ihnen gleichzeitig einige einfache Ratschläge bezüglich der Wartung und Pflege geben:

Das Reinigen des Waschtisches geschieht am einfachsten mit Wasser und Seife oder mildem Flüssigreiniger (z. B. Spülmittel).
In den ersten 4 Wochen sollte der Waschtisch nur mit Wasser und Spülmittel gereinigt werden.
Reinigungsmittel die Schleifpartikel enthalten, sei es in flüssiger Form oder als Pulver,
dürfen nicht verwendet werden, da die Oberfläche dadurch matt werden kann.

VORSICHT:
Haarfärbemittel, Haarbleichmittel, Nagellackentferner und andere aggressive Chemikalien sind sofort zu entfernen bzw. sollte der Kontakt mit solchen Substanzen, auch mit rotem Lippenstift, möglichst vermieden werden.
Benutzen Sie keine säure- oder laugenhaltigen Rohrreiniger. Ebenso ist der Kontakt mit aggressiven Lösungsmitteln
wie z. B. Aceton und Methanol zu vermeiden.

Das Produkt verträgt die im Haushalt vorkommenden Chemikalien.
Doch sollten Substanzen wie Lösemittel oder Farben sofort beseitigt werden.

Zum Schutz vor Verfärbungen und Kratzern darf im Beckenbereich keine Wäsche gefärbt bzw. in einer Lauge oder
ähnlichen Substanzen eingeweicht werden.
Handwäsche mit schonendem Handwaschmittel ist zulässig, jedoch besteht die Gefahr, dass hierbei Kratzer entstehen.

Die Wassertemperatur darf 65 Grad nicht überschreiten.
Höhere Temperaturen können zu Rissbildungen und Verfärbungen führen.

Polieren Sie das Becken ein- bis zweimal pro Jahr mit einem feinen Poliermittel und
wachsen Sie es danach ein (Autopolitur und Autowachs sind geeignet).
Sollte die Oberfläche matt oder rissig werden, Becken wie oben beschrieben polieren und einwachsen.
Tiefere Risse können mit einem Reparaturset ausgebessert werden.
Passende Pflege und Reinigungssets sind bei uns erhältlich.

Badmöbel

Viele Badmöbel sind sehr pflegeleicht, denn die Oberflächen bestehen aus
versiegeltem, lackiertem Holz oder widerstandsfähigem Schichtstoff.
Nehmen Sie zur Pflege ein weiches Tuch und milde nicht scheuernde Haushaltsreiniger, am besten verdünntes Spülmittel. Glasoberflächen reinigt man am einfachsten mit einem haushaltsüblichen Glasreiniger.
Ein trockenes Tuch ist sicher auch schnell zur Hand, um die kleinen Wasserpfützen wegzuwischen,
damit sie nicht längere Zeit auf der Möbeloberfläche stehen.

Achten Sie darauf, dass keine Tropfrückstände an den Rändern der Badmöbel verbleiben,
da dies zum Aufzug der Kanten führen kann.

Auf den Ablageplatten kein Wasser stehen lassen, sondern sofort das Wasser aufnehmen,
damit kein Aufquellen des Möbelmaterials erfolgt.

In den Schränken keine aggressiven Reiniger aufbewahren.
Die Dämpfe können die metallteile (Scharniere) angreifen.

Ein kleiner wichtiger Hinweis:

Bitte beachten Sie - wie bei allen Elektrogeräten - auch bei Möbeln mit integrierten Lampen oder
sonstigen elektrischen Bauteilen, dass sie nicht mit Nässe in Berührung kommen.

Scharniere müssen einmal jährlich gefettet werden.

Pflege und Reinigung von Spiegeln

Zur Beseitigung von Flecken, wie sie beim täglichen Gebrauch entstehen (Spritzer, Tropfen etc.),
sollten die Spiegel nur mit einem reinen weichen Tuch / Haushaltspapier ohne Reinigungsmittel abgerieben werden.
Darauf achten, dass keine abrasiven Partikel im Tuch sind, denn diese verursachen Kratzer.

Mikrofasertücher, sauber und nass ohne jegliche Reinigungsmittel eingesetzt, sind ideal um Spiegel zu reinigen.
Für hartnäckige Flecken ein Mikrofasertuch verwenden, das in heißem klaren Wasser ausgewrungen wurde.

Keine Reinigungsmittel und Chemikalien verwenden!
Keinesfalls Chemikalien oder Reinigungsmittel verwenden!
Sollte ein Spiegel feucht abgerieben werden, so ist darauf zu achten, dass am unteren Rand keine Tropfenrückstände verbleiben.
Also auch dort trocken reiben. Keine offenen WC-Reiniger, Nagellackentferner oder ähnliches in Spiegelnähe aufbewahren.

Dusche dauerhaft transparent

Glas ist aus dem modernen Badezimmer nicht mehr wegzudenken.
Überall dort wo Wasser auf Glas trifft allerdings um den Preis fortgesetzter Putzfreuden.
Aber es gibt inzwischen einige reinigungsfreundliche Alternativen.
Niemals Essigreiniger sowie Microfasertücher verwenden!

Glasdekor:
Glasduschabtrennungen verschiedener Hersteller gibt es zum Beispiel mit Dekor.
Auf diesen Oberflächen fallen echte Wassertropfen optisch nicht so auf.

Anti-Haft-Oberflächen

Wer es lieber transparent mag, aber nicht jedes Mal nach dem Duschen nachtrocknen will,
der sollte sich sicherheitshalber für eine Glasduschabtrennung mit Anti-Haft-Beschichtung entscheiden.

Eine Erleichterung bedeutet die Anti-Haft-Beschichtung aber auch für alle, die regelmäßig nachtrocknen:
Was bei der schnellen täglichen Reingigung zurückbleibt, lässt sich alle paar Wochen ganz leicht entfernen.

Auf der Oberfläche des neuen Glases perlt Wasser in größeren Tropfen schneller ab und hinterlässt dadurch weniger Rückstände. Selbst wenn nicht gleich nachgetrocknet wird, können Beläge auch nach Tagen und Wochen ohne großen Kraftaufwand und
scharfe Reinigungsmittel leicht entfernt werden.

Den Verzicht auf Scheuermittel vorausgesetzt,
zeigt sich die Anti-Haft-Oberfläche auch nach Jahren von seiner besten,
weil pflegeleichten, Seite.

Ähnlich einer Teflon-Pfanne gilt, weniger (putzen) ist mehr. Kalkschatten werden nur sanft abgezogen.
Scheuermittel sind tabu. Damit das speziell behandelte Glas seine Funktionsfähigkeit behält,
ist von Zeit zu Zeit eine Nachbehandlung sinnvoll.
Wir beraten Sie hierzu gerne.

Sanitärkeramik

Sie brauchen für die tägliche Pflege oft nur klares Wasser und ein feuchtes Tuch.
Schnell und mühelos können Sie beispielsweise mit handelsüblichen Badreinigern
(z. B. Frosch-Zitronenreiniger) Wasserränder, Fett- und Seifenreste entfernen.

Im Fachhandel gibt es darüber hinaus bewährte Kalkentferner oder Zitronenbasisreiniger.
Bitte keine Essigreiniger verwenden.

Vorsichtig sollten Sie mit allen fluorhaltigen Substanzen sein, die in Rostentferner und Zahncreme vorkommen können.
Hier sollten Sie darauf achten, dass alle Rückstände sofort entfernt werden, da sich bei längerer Einwirkzeit Flecken bilden können. Manchmal kommt es vor, dass sich Verunreinigungen mit der beschriebenen Pflege nicht einfach entfernen lassen.
Wir empfehlen Ihnen flüssige oder cremige Badreiniger. Verbessert wird die Wirkung dieser Reiniger noch,
wenn Sie einen nicht kratzenden Haushaltsschwamm benutzen.

Bade- und Duschwannen aus Acryl

Die Reinigung und Pflege von Acryl Wannen ist problemlos,
da Baderückstände an der glatten Wannenoberfläche kaum Ansatzmöglichkeiten finden.

Zur normalen täglichen Pflege nehmen Sie einen Schwamm oder ein weiches Tuch mit etwas Flüssigreiniger (z. B. Zitronenreiniger) und wischen die Wannen nach dem Baden aus. Anschließend nachspülen. Fertig.

Nehmen Sie auf keinen Fall sandhaltige Scheuermitte! Sparen Sie Ihre Kraft!
Außerdem schaden Sie der Acryl-Oberfläche - sie wird davon matt.

Hat sich einmal unter einem tropfenden Wasserhahn oder unterhalb der Wasserlinie ein leichter Kalkbelag gebildet,
bedingt durch sehr hartes, kalkhaltiges Leitungswasser,
so entfernen Sie diesen mühelos mit ein wenig handelsüblichem Entkalker für Bäder.

Verwenden Sie auf jeden Fall keine für das Reinigen von heißwassergeräten entwickelten Kalkentferner.
Sie enthalten Chemikalien, die Acryl-Oberflächen für immer verfärben können.
Außerdem sollten Sie kein organisches Lösungsmittel (z. B. Reiniger mit Ameisensäure) mit der Wanne in Verbindung bringen.

Sollte die Acryl-Oberfläche einmal durch Unachtsamkeit beschädigt werden -
vielleicht durch ungeeignete Reinigungsmittel oder Kratzer - lässt sich der Schaden mit wenig Mühe reparieren:
Dann kommt das Pflegeset zur Anwendung. Dieses erhalten Sie selbstverständlich direkt bei uns.

Bei matten Stellen:
Ca. 2 cm Polierpaste auf einen trockenen Lappen geben und mit kräftigem Druck kreisförmig auf der matten Stelle reiben.
Danach mit einem weichen Tuch nachreiben.

Bei tiefen Kratzern:
Mit gröberem Schleifpapier (Körnung 1000) vorschleifen, bis die Kratzer nicht mehr sichtbar sind.
Danach mit feinerem Schleifpapier (Körnung 1200) nachschleifen.
Dann die matten Stellenl mit Polierpaste nachbearbeiten.

WC-Sitze

Viele WC-Sitze sind aus durchgefärbtem Douroplast. Zur regelmäßigen Pflege genügt ein feuchtes, weiches Tuch.
Bei Bedarf können Sie einen kunststoffgeeigneten, nicht kratzenden und nicht ätzenden Haushaltsreiniger verwenden

Bei der Reinigung des Klosetts mit speziellen Reinigungsmitteln sollten Sie den Klosettdeckel und den Sitzring hochstellen,
damit sie nicht mit dem Reiniger in Berührung kommen.

WC-Sitze mit Absenkautomatik (Soft-Close):
Bei WC-Sitzen mit Absenkautomatik darf niemals weder der Deckel, noch der WC-Sitz per Hand heruntergedrückt werden,
da die Scharniere sonst zu sehr beansprucht werden. Diese Vorrichtung sollte stets seine Eigenfunktion behalten.

Fliesen reinigen

Wand- und Bodenbläge mit Fliesen gelten als pflegeleicht und schnell zu reinigen. Dennoch sollten Sie dabei einige Dinge beachten:
Nach dem Verlegen haftet oft eine hauchdünne Zementschicht von der Fugenmasse auf den Platten.
Diese entfernen Sie am besten mit einem handelsüblichen Zementschleier-Entferner (10% ins Wischwasser).
Für die regelmäßige Reinigung von Fliesen eignen sich haushaltsübliche Reinigungs- und Pflegemittel.
Keine Essigreiniger verwenden!

Schon ein Teelöffel Schmierseife pro Wassereimer genügt, um die Fliesen wieder sauber zu bekommen.
Verwenden Sie keinesfalls kratzende Scheuermittel. Sie könnten die Glasur dauerhaft beschädigen.

In die Oberflächen unglasierter Steinzeugfliesen können leider Schmutz und intensive Farbstoffe eindringen und
schwer zu beseitigende Flecken verursachen.

Eine Behandlung der Oberflächen mit einem Imprägniermittel kann die Fleckenbildung bei diesen Fliesen verhindern und
die Reinigung erleichtern.

Naturstein, Marmor, Granit, etc. reinigen

Flecken: Das beste Mittel gegen eingedrungene Flecken in Naturstein: Abwarten und Tee trinken.
Naturstein hat die Eigenschaft, eingedrungene Fremdstoffe mit der Zeit wieder auszuscheiden.
Jeder Versuch, mit scharfen Reinigern etc. den Flecken im Naturstein zu Leibe zu rücken,
führt meist nur zu noch mehr Flecken.
Also einfach abwarten und ggf. vorübergehend mit einem schönen Badeteppich abdecken.

Für die einfache Reinigung und Pflege von Naturstein empfiehlt sich spezielle Edelsteinseife für Naturstein.
Diese ist biologisch abbaufähig und gesundheitlich unbedenklich.

Kalkflecken bei Marmor und kalkhaltigen Natursteinen:
Saure Reiniger, Kalklöser etc. sollten Sie grundsätzlich nicht auf Marmor anwenden.
Marmor wird innerhalb kürzester zeit von solchen "Entkalkern" stumpf und zerfressen.
Kalkflecken auf allen Natursteinen beseitigen Sie ganz einfach mit feiner Edelstahl-Wolle oder Edelstahl-Pads.

Wichtig: Nur trocken und ganz leicht abreiben!
Der Kalk geht dann wie Mehlstaub ab. Hinterher abspülen. Fertig.

Achtung: Keine normale Stahlwolle verwenden, da die abgeriebenen Fussel rosten!
Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, erstmal an einer unauffälligen Stelle testen.

Hartnäckige Verschmutzungen

Wie Sie besonders hartnäckigen Verschmutzungen zu Leibe rücken können, zeigt unsere folgende Übersicht.

Fett, Öl, Rotwein, Filzstift, Kaffee

Verwenden Sie heißes Wasser mit einem Schuss alkalischem Reinigungsmittel und
lassen Sie die Lösung bei unglasierten Fliesen einige Zeit einwirken.

Teerflecken, Farbe

Kratzen Sie zuerst alle Verkrustungen mit einem Holz- oder Kunststoffspachtel von der Oberfläche ab.
Anschließend können Sie den Fleck mit Teerentferner oder anderen organischen Reinigungsmitteln behandeln.
Schützen Sie dabei nicht betroffene Nachbarfliesen und Fugen vor dem Eindringen der sich verfärbenden Reinigungslösung.
Je nach Hartnäckigkeit der Verschmutzung können eventuell leichte Verfärbungen in unglasierten Fliesen zurückbleiben.

Kalk, Rostflecken, Urinstein

Hier helfen saure Reiniger, wie verdünnte Kalkreiniger und Essigsäure (Essig und Essigsäure sowie andere Säuren nicht bei Marmor!). Häufig genügt bereits ein Schuss Essig im Reinigungswasser.
Besonders festsitzende Flecken können auch mit Zementschleier-Entferner behandelt werden.

Flecken durch Algen, Moos, Pflanzen

Hierfür gibt es eine Reihe von Spezialprodukten wie Algen- und Moosentferner oder Schimmelspray.
Bevor Sie Ihren Fliesen mit solchen Chemikalien zu Leibe rücken,
sollten Sie es aber erst einmal mit Essig oder Essigreiniger probieren (nicht bei Marmor!).

Wasserlösliche färbende Stoffe

Saugen Sie die Flüssigkeit mit einem Tuch rasch auf und spülen Sie mit viel klarem Wasser nach.
Nicht betroffene Fugen und unglasierte Fliesen schützen Sie vor dem Eindringen der Farbe dadurch, dass Sie sie voher nass machen.

Lösungsmittelbeständige färbende Stoffe

Saugen Sie die Verschmutzung schnell auf und reinigen Sie mit einem Lösemittel oder emulgierendem Kundstharzlöser nach.
Um die Farbe nicht großflächig zu verreiben, sollten Sie das Reinigungstuch häufig wechseln.

Kaugummi

Verschmutzungen durch klebende Kaugummis sind mit üblichen Reinigungsmitteln schwerlich zu entfernen.
Sprühen Sie die Masse mit einem vereisenden Spezialspray (aus der Apotheke) an oder
legen Sie einen Eiswürfel aus dem Tiefkühlfach darauf. Wenn der Kaugummi durch die Kälte steinhart ist,
kann er vorsichtig abgeklopft werden.

Das Flecken-ABC

für Badeinrichtungen und Badtextilien

Die besten Tipps von pfiffigen Hausfrauen und anderen klugen Saubermännern.

Alkohol

Ein Gemisch aus kaltem Wasser und Glyzerin herstellen. Den Fleck zunächst damit behandeln, später mit Essigwasser nachspülen.

Bier

Wasser und Spiritus im Verhätnis 1:1 mischen, den Fleck damit abtupfen.

Blut

Sofort in kaltem Wasser einweichen, anschließend normal waschen.

Cognac

Mit 96prozentigem Alkohol auswaschen.

Ei

Mit feuchtem Salz oder mit Essigwasser bearbeiten.

Fett

Den Fleck (auch Saucen) noch vor dem Waschen mit Spülmittel bearbeiten.
Auf Stricksachen sollte man Fett vorsichtig mit Mineralwasser abtupfen.
Fett auf feinen Stoffen mit einem Brei aus Stärkemehl und Wasser einreiben.
Trocknen lassen, ausbürsten.

Filzstift

Einreiben mit Nagellackentferner - ohne Aceton.

Fruchtsaft

Großzügig mit Salz bestreuen und so heiß wie möglich waschen. Bei weißem Untergrund ist auch Zitronensaft hilfreich.

Gemüse

Sofort in einer Waschpulverlauge über Nacht einweichen lassen, dann normal auswaschen.

Gras

Mit Alkohol, Spiritus oder Zitronensaft auswaschen.

Haarspray

Für alle harten Oberflächen wie Badewanne, Duschwanne, Badmöbel, Fliesen, Armaturen etc.
mit einer Lösung aus 1/3 Weichspüler und 2/3 Wasser einsprühen und abwischen.
Interessanter Nebeneffekt: Die Mixtur wirkt auch noch staubabweisend.

Joghurt

Eintrocknen lassen und dann ausbürsten. Anschließend warm auswaschen.

Kaffee

Frische Flecken mit Salzwasser oder kalter Milch behandeln, ältere Flecken mit Gallseife einreiben,
einweichen lassen und wie gewohnt waschen.

Kakao

Mit Alkohol abrubbeln.

Kalk, Rostflecken

Saure Reiniger wie verdünnte Kalkreiniger und Essigsäure. Häufig genügt bereits ein Schuss Essig im Reinigungswasser.
Besonders hartnäckige Flecken mit Zementschleier-Entferner behandeln.

Kaugummi

Masse mit vereisendem Spezialspray ansprühen. Gefrorenen, steinharten Kaugummi vorsichtig abklopfen.

Kugelschreiber

Großzügig mit Haarspray einsprühen und trocknen lassen. Mit Essigwasser abbürsten.

Lippenstift

Mit Spiritus oder Benzin abtupfen und anschließend mit Feinwaschmittel behandeln.

Milch

Stark verdünnten Salmiakgeist mit einem Teelöffel Salz mischen und auf die Verschmutzung geben.
Hinterher den Stoff gut auswaschen.

Nikotin

mit 90prozentigem Alkohol betupfen.

Obst

Mit Zitronensaft oder Essig vorbehandeln, dann wie gewohnt waschen.
Bei Heidelbeerflecken hilft das Einweichen mit saurer Milch.

Öl

Heißes Wasser mit einem Schuss alkalischem Reinigungsmittel einige Zeit einwirken lassen.

Parfum

Mit stark verdünntem Salmiakgeist betupfen.

Rotwein

Sehr viel Salz auf den Fleck streuen. Anschließend mit Feinwaschmittelwasser einreiben und
mit Essig oder Zitronensaft nachbehandeln.

Schmierfett

Mit Kartoffelmehl bestreuen, ausbürsten und wie in der Pflegeanleitung beschrieben waschen.

Schokolade

Erst vollkommen eintrocknen lassen, dann ausbürsten.
Mit Waschbenzin betupfen und mit kaltem Wasser ausreiben.

Schweißflecken

Essigwasser leicht erwärmen, Stoff einweichen lassen und anschließend wie gewohnt waschen.

Speiseeis

Mit warmer Seifenlauge auswaschen, eventuell mit Essigwasser nachbehandeln.

Spinat

Mit einer rohen Kartoffel die Verschmutzung ausreiben, dann den Stoff in Feinwaschmittelwasser einweichen lassen.
Anschließend wie gewohnt waschen.

Stempelfarbe

Mit einer Mischung aus Zitronensaft und Salz einreiben.
Trocknen lassen, ausbürsten und auswaschen.

Tee

Erst kochendes Wasser über den Fleck gießen, dann mit Glyzerin einreiben und mit klarem Wasser ausspülen.

Teerflecken, Farbe

Zuerst alle Verkrustungen mit einem Holz- oder Kunststoffspachtel von der Oberfläche abkratzen.
Danach mit Teerentferner oder einem anderen organischen Reinigungsmittel behandeln.

Wachs- und Wachsmalkreide

Löschpapier oder ein Stück Küchenrolle auf den Fleck legen.
Die Stelle warm ausbügeln (Pflegeanleitung wegen der Temperatur beachten!).
Falls Farbreste zurückbleiben, diese mit Fleckenwasser bearbeiten.

WICHTIG

Beachten Sie unbedingt die Pflegehinweise der Hersteller und/oder der Lieferanten für Ihre spezielle Badezimmereinrichtung.
Im Zweifelsfall fragen Sie bei uns nach.

Dieser Pflegeguide kann und soll nur unverbindlich beraten.
Der Verarbeiter muss wegen der unterschiedlichen Anwendungsfälle eigene Prüfungen und Versuche durchführen.

Durch technischen Fortschritt können sich auch Änderungen ergeben.
Eine Haftung auch für Folgeschäden aus den in der Anleitung beschriebenen Methoden können wir nicht gewährleisten.

  

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